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Was haben Bier und Whisky gemeinsam?

Hejhej!

Wie ihr bestimmt wisst, wenn ihr Keks&Karotte schon lange verfolgt, habe ich ein Herz für nordische Ländereien.  Ganz Oben steht Schweden, aber seit ich letzten Sommer in Schottland war, bin ich nahezu vernarrt in Schottland - mit allem was dazu gehört. Heute möchte ich euch etwas vom Wasser des Lebens, dem Whisky erzählen. Alkoholwissen ist das beste Wissen, da zumindest ich damit auf Partys hervorragend angeben kann. Also  - here we go!

Herstellung


Um die Eingangsfrage zu beantworten: Whisky ist ganz grob gesagt destilliertes Bier. Aber schauen wir uns die Herstellung mal ganuer an: Zuerst wird Getreide zum Keimen gebracht, das nennt man Mälzen. Bei Bier benutzt man Gerste, die dann zu gerstenmalz wird. Bei Whisky können auch andere Getreidesorten verwendet werden, wie Mais in den USA. Das gekeimte Getreide wird daraufhin gedarrt, also getrocknet. Das geschieht beim Whisky z.B. über einem Torffeuer, woher dann auch der torf-rauch Geschmack kommt.
Das Ganze wird dann geschrotet und mit warmen Wasser aufgesetzt, diese Maische dient dazu, dass sich der Zucker aus dem Malz löst und die festen Bestandtteile aus gewaschen werden, Wer möchte denn schon Schalenteile im Whisky haben? Beim Bier wird in der Maische Hopfen miterhitzt, was den Geschmack beeinflusst.
Danach wird Hefe zugesetzt, sodass der Zucker in Alkohol umgewandelt wird. Hier trennt sich das Bier vom Whisky endgültug: Das Bier wird filtriert und abgefüllt, der Whisky zweifach destilliert. Dann ist der Gute jedoch noch nicht fertig! Erst nach einigen Jahren Reifung in einem Fass (z.B. Eiche, Bourbon, Sherry) kann der Whisky in Flaschen abgefüllt werden. Achtung! Der Einfluss der Fassreifung kann so immens sein, dass sogar zwei Fässer des selben Whiskys unterschiedlich schmecken.
Desshalb verscheidet man Whiskys, aber auch hier gibt es eine Eigenart: Wenn auf der Flasche 12 Jahre steht, dann ist der jüngste Whisky, der in der Flasche ist, 12 Jahre gereift, es kann jedoch durchaus noch älterer drin sein.


Genuss

Whisky trinkt man nicht einfach so. Im Idealfall trinkt man das Wasser des Lebens auf Zimmertemperatur, NIEMALS auf Eis und in einem kleinen Glas, dass sich oben verjüngt. Dadurch kann man die Aromen besser riechen. Wer mag, kan mit einer Pipette auch noch ein, zwei Tropfen Wasser hinzu geben, um weitere Aromen hervor zu kitzeln.
Mir persönlich schmecken Whiskys erst, wenn sie mindestens 10 Jahre gereift sind. Davor finde ich den Geschmack noch etwas unausgeglichen. Auch Torf und Rauch gefallen mir gut. Neulich durfte ich Ardbeg 10 verkosten, der einen vollen, ausgewogenen Geschmack mit Rauch und Torf und einem Hauch Vanille hat.
Wer sich jetzt denkt: Bah! Das mag ich nie im Leben! Zugegeben, ich mag Whisky auch noch gar nicht solange. Anfangs habe ich nur zaghaft an den Gläsern gerochen, ziemlich sicher, dass ich das nie mögen würde. Aber mit der Zeit habe ich mich dran gewöhnt und auch die ersten Tropfen verkostet. Aus den Tropfen wurden Schlucke wurden Gläser. Aktuell durchstöbere ich das Internet nach meiner ersten eigenen Whisky Flasche, die sich dann auf's Whisky Regal zu den Flaschen meines Freundes gesellen darf.

Die Fotos sind auf dem Ardbeg Day 2014 in Bonn entstanden. Noch mal vielen, vielen Dank, dass ich dort sein durfte.

Habt ihr schonmal Whisky getrunken? Welchen mögt ihr am Liebsten?

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Kommentare

  1. Ich stehe nicht so auf diese harten Sachen. Aber ich mag das ganze drumherum. Die Kultur, den Kult und die Diskussionen, welcher denn nun der Beste ist :) Ich war auch schon mal bei Bushmills und Jameson zur Besichtigung und der Eine brennt 3x und der Andere ist ein Singe Malt und jeder sagt, das ist das einzig Wahre :) Bei solchen Gelegenheiten probiere ich dann auch schon mal und tue so, als ob ich Ahnung habe :)

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