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re:publica 2015 | Blogger, Nerds, Urbanists und Foodies offline unter #rp15 vereint

Hejhej!

Das wird kein "normaler" Sonntagspost - denn hinter mir liegt eine tolle, anstrengende Woche voller neuer Eindrücke, neuer Menschen und neuen Erkenntnissen. Es war nämlich re:publica in Berlin und ich war endlich dabei!

re:publica - was ist das?

Die re:publica ist eine Konferenz in Berlin, jedes Jahr Anfang Mai, die von Bloggern gegründet wurde und wo sich die deutsche Internetszene trifft. Dazu gibt es Vorträge und Workshops zu allem, was grade relevant im Netz ist. Da aktuell das Wissenschaftsjahr #Zukunftsstadt läuft, gab es auch viel Input zur Stadt in der Zukunft. Das offizielle Programm ist das eine - dass man überall Menschen trifft, die man online kennen gelernt hat oder dass sich auf der re:publica neue online Bekanntschaften aufbauen ist das andere. Und besonders meine Motivation gewesen, zur #rp15 zu gehn. Ich war als Helferin vor Ort und habe für 8 Stunden Arbeit 3 Tage re:publica bekommen. Super Deal!

re:publica #rp15 konferenz conference berlin 2015

Meine Highlights

Menschen

Ich habe nicht nur endlich die Menschen kennen gelernt, denen ich schon seit Jahren auf Twitter folge, sondern habe auch alte Bekannte getroffen und neue Kontakte geknüpft. Schon allein deshalb war die #rp15 ein tolles Event.

Sessions

Es gab großartige Sessions - es gab unterirdische Sessions. Menschen konnten perfekt reden - andere dafür gar nicht. Aber alle drei Vorträge zum Thema Food waren echt gut! Deshalb gibt's eine kleine Zusammenfassung.

Fast Food information

Fabian Hemmert erklärte in seinem Talk die steile These, dass die Art und Weise, wie wir beiläufig fast food konsumieren - also mit der Chipstüte auf dem Sofa während ein Film läuft - ungefähr die gleiche Geisteshaltung ist, in der wir Informationen im Sozialen Netz aufnehmen - also gelangweilt auf dem Sofa durch Facebook scrollen und nichts lesen, dass länger als 5 Sätze ist. Super Vortrag!

Blick über den Tellerrand - Food Blogging 2.0 - als Podcast , Bericht in der Zeit

Auf die Session habe ich mich am meisten gefreut. Die kritische Haltung von Hendrik Haase / Wurstsack finde ich unheimlich erstrebenswert und seit mein Freund backt, beschäftige ich mich auch mit der Frage "Was ist gutes Brot?" über die Malin auf The bread exchange blogt.
Es wurde die These diskutiert, dass Essen oft einfach minderwertig ist und wie generell zu wenig wissen, um die Qualität unserer Lebensmittel zu beurteilen, sodass wir uns geringe Qualität unterjubeln lassen. Das fängt bei den Zutaten an und hört bei Skills zur Verarbeitung von Lebensmitteln auf. Bis vor Kurzem kannte ich keinen Rübstiel und wusste erst recht nicht, was man damit macht.
Und was mir auch nicht bewusst war: Essen selber machen ist Günstiger als Fertigessen kaufen und genau deshalb sollte gutes Essen nicht exklusiv für das Bildungsbürgertum sein. Toller, inspirierender Vortrag!

Bildungstrinken

Eine Session über und mit Cocktails. Frisch und fröhlich und dabei super unterhaltsam! Ich liebe es, Wissen über Lebensmittel und Essen anzuhäufen. Also genau die richtige Session für mich! Es wurde etwas über die Geschichte des Alkohols und der Bar. Nach 3 Konferenztagen genau das Richtige für mein Hirn.

Es war eine tolle, tolle Konferenz und ich bin nächstes Jahr bestimmt wieder dabei!
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Kommentare

  1. Wow wie cool, ich wohne ganz in der Nähe in Berlin und ich wusste gar nicht, dass es da sowas gibt! Hört sich auch durch deine Erzählungen echt toll an, ich sollte mich mehr mit sowas auseinander setzen :D Irgendwie finde ich es erstaunlich, dass es mehr männliche als weibliche Gäste gab :D & die Anreise aus Indonesien, respekt!

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[Nachgekocht] No knead bread | Brot ohne Kneten

Hejhej!

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Es ist nicht nur super einfach, und erfordert nur ein paar Handgriffe, nein, es ist auch noch super lecker - außen knusprig, innen weich und saftig. So, wie Brot sein sollte. Und es riecht, hach!

Kein-Kneten-Brot / No knead bread10 Minuten Arbeitszeit, 15h und 2 h gehen, 45Min Backen, 1 Laib Brot (ca. 650g), leicht, Vegan!


Zutaten:360g Mehl (120g weißes Weizenmehl; 240g Roggenmehl)1/4 TL Trockenhefe1 1/2 TL Salz (tut ruhig etwas mehr rein, ich finde das Brot etwas unsalzig!)350ml Wasser
So geht's:Alle trockenen Zutaten miteinander verrühren und dann das ganze Wasser hinzugeben und gut vermischen. Es sollte eine homogene Masse entstehen. Die Schüssel in eine Plastiktüte stellen und 15 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.  Die Arbeitsfläche und Hände mit Mehl bestäuben. De…