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Reisetipps: Oslo

Hejhej!

Während mein australischer Kommolitione Europa unsicher macht, beschränke ich mich lieber auf den Norden. Berlin, Paris, London, das ist alles so "nah", dass kann nun erstmal warten. Mit ein paar Freunden machte ich mich also auch nach Oslo, um die Stadt zu erkunden. Achtung, kulinarisch hatte der Trip nichts zu bieten. Eine Freundin hatte mir empfohlen, mein eigenes Essen mit zu nehmen, weil Oslo soo teuer ist. Gesagt, getan. Mit einer Tasche voller geschmierter Brote ging es nach Oslo:

Gleich neben dem Bahnhof findet man die Oper (das Bild unten) und dieses futuristisch aussehende Neubau-Gebiet. Ich bin ja ein unheimlicher Architektur-Fan, stundenlang könnte ich durch die Strassen laufen und mir Häuser ansehen. Alte Gebäude hauen mich in der Regel mehr um, als neue, aber diese hier sind der Hammer. Schon alleine die Anordnung der Fenster. Wow. Das Coole an der Oper ist, dass man das Dach betreten kann und somit einen wunderschönen Blick über die Hafengegend hat.


Im ICA Gourmet, in dem wir noch ein paar frische Leckerbissen für unser Pick-Nick gekauft haben, entdeckte ich den folgenden Kühlschrank. Nicht nur verscheidene Pflanzenmilch konnte man kaufen, nein, auch Käse, Tofu, Sahne und Sprühsahne. Der Norden scheint ein echtes Vegan-Paradis zu sein. Gekauft habe ich allerdings nicht, ich hatte mich ja mit Stullen eingedeckt, sodass ich nur einen Smoothie gekauft hab.


Nach einer Stärkung ging es in den Vigeland Park, der mit den besten Kunstmuseen locker mit halten kann (wenn das Wetter gut ist). Es sind hunderte Skulpturen von dem Künster Vigeland ausgestellt. Immer sind es Menschen, aber nicht nur schöne Jünglinge finden Beachtung, nein, auch Babys und Alte werden gezeigt.



Der Höhepunkt des Parks, im wahrsten Sinne des Wortes, ist diese Säule, die komplett aus ineinander verknoteten Menschen besteht. Umgeben sind die Skulpturen übrigens von einem ganz reizenden Park, mit Rosen, die sogar im Oktober noch geblüht haben (komisch, oder?). Im Sommer ist das bestimmt der Perfekte Ort für ein Picknick.
Oslo ist nun wirklich für eine Hauptstadt alles andere als groß, sodass wir viel gelaufen sind. Zum Beispiel durch den Schlosspark um das Schloss herum. Naja, das Schloss hab ich mir anders vor gestellt. Ich hatte so etwas wie Neuschwanstein erwartet, Türme hier, Türmchen da. Aber nein, das Schloss ist einfach ein großer Komplex, der mehr nach Regierung als nach Märchen aussieht. Aber das ist auch okay.
Am Sonntag war unser Musemustag. Zuerst sind wir auf die Festung geklettert und haben die Aussieht über den Hafen mit einem Coffee to go genossen und danach ging es ins Nationalmuseum. Sonntags ist in der Nationalgalerie nämlich freier Eintritt!



Hinkommen:
Oslo hat einen Flughafen und einen Hauptbahnhof. Wenn ihr bereits in Skandinavien seid, dann empfehle ich euch die Busse (z.B. Swebus), die sind meistens etwas langsammer, aber deutlich günstiger als die Bahn. 
Unterkommen:
Oslo ist teuer, verdammt teuer! Wenn das Geld knapp ist, empfehle ich euch Couchsurfing. Passt etwas auf, wen ihr als euren Host aussucht, vorallem, die weiblichen Wesen da draußen! Aber unser Host war unheimlich nett und der Host der Anderen Mädels mit denen ich gereist bin, war ebenfalls sehr cool.

Da das nicht mein letzter Trip nach Oslo war: Wart ihr schonmal da und habt noch Tipps für mich?

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