Cassiusgarten Bonn

Dienstag, 28. Mai 2013

Hejhej!

Bonn ist eine ziemlich schöne Stadt, auch wenn ich viel zu selten in Bonn bin, gefällt's mir dort immer ausgezeichnet. Das coolste an Bonn ist der Cassiusgarten, ein vegan-vegetarisches Restaurant, wo nach Gewicht bezahlt wird.

Das coolste ist: Eine Viertelstunde bevor das Restaurant schließt, gibt's die Mitnahmeboxen für 4 Euro, egal wie voll diese sind. Das läd natürlich dazu ein, die Box so voll wir nur geht zu machen. Mein Freund und ich haben gleich 3 Boxen vollgemacht: Eine mit warmen Gerichten, eine mit Salat und eine mit Nachtisch.

Auf den Bildern seht ihr vegetarisches Essen. Das Vegane Essen ist aber ausgeschildert. Da das Angebot schon recht gut besucht ist, empfiehlt es sich, vorher das Buffet anzusehen und schon vorher zu entscheiden, was man haben möchte. Das Essen ist sonst nämlich schneller weg, als man sich entschieden hat.


Für 12 Euro hatten mein Freund 4 Portionen warmes Essen mit Salat und einen Haufen Nachtisch. Für mich hat das für ein Abendessen und ein Mittagessen gereicht. Das einzige Manko ist, dass man die Box natürlich voll machen muss, da es sich sonst nicht wirklich lohnt.




Falls ihr Tipps für Köln habt, immer her damit!


Ha det bra!

Cola Vergleich

Montag, 27. Mai 2013

Hejhej!

Neulich war ich mit meinem Freund im Denn's und hab entdeckt, wie viele Biogetränke es mitlerweile gibt. Am interessantesten fand ich die Bio-Cola-Sorten, sodass ich alle zum Testen mitgenommen habe.



BioZisch

BioZisch ist sauer und hat viel Kohlensäure. Es ist zitroniger und auch durchsichtiger als Africola. Eine wachmachende Wirkung habe ich bei mir nicht gespürt.

Bionade Cola



Bionade Cola ist unglaublich sauer. Sehr, sehr sauer. Der typische Cola Geschmack bleibt eher im Hintergrund, da die Säure dominiert. Es schmeckt eher, wie Sprite ohne Zucker oder (viel!) Zitronensaft mit Sprudel. Ich kann diese Cola leider nicht empfehlen.

 now Black Cola


Now Cola schmeckt fast wie Africola. Nicht zu süß, nicht zu sauer. Aber dennoch nach Cola. Sie ist somit, neben Africola, meine Lieblingscola.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in die Woche!
Ha det bra!

selbstgemacht: Haarschleife

Sonntag, 26. Mai 2013

Hejhej!

Wenn's so windig im Frühling ist, habe ich immer das Problem, dass sich Haare aus meinem Zopf lösen und mir dann im Gesicht rumbaumeln. Nicht nur, dass das total nervt, sich Haarstränen wieder und wieder aus dem Gesicht zu streichen, die Strähne sieht am abend auch so aus, als hätte sie in Butter gebadet. Eine Lösung für das Problem musste also her. Ich hab noch nichtmals angefangen zu suchen, da fand ich das hier.


Die Schleife ist nun mein treuer Begleiter. Damit sie, egal was passiert, nicht vom Kopf fällt, fixiere ich das Band immer noch zusätlich mit Haarnadeln.


Einen schönen Sonntag und ha det bra!

Lupinen-Vleisch

Samstag, 25. Mai 2013

Hejhej!

Bei diesem vegan wednesday hatte ich euch ja meine Gemüsepfanne mit Lupinen-Schnitzel gezeigt. Dazu gibt es heute endlich mehr! (ich muss mir endlich angewöhnen, Dinge sofort zu verbloggen, sonst sinkt meine Motivation dies nachzuholen von Tag zu Tag)

Alberts Lupinen Filet

alberts online, zukaufen hier, ca. 4 Euro, vegan?!

Mein Freund findet es manchmal unglaublich nervig, dass ich Essen shoppe. Shoppen bedeutet hier, dass ich einfach durch den Laden streife und kaufe, was nett, lecker oder interessant aussieht. Als ich letztens bei Denn's shoppen war, hab ich also diese Filets entdeckt. Für mich super, weil ich versuche, so weing Soja wie möglich zu essen (ihr wisst ja, der Gentechnik-Schmarrn), sodass ich immer wieder auf der Suche nach neuem Vleisch bin.



Das Lupinenvleisch schmeckt angenehm würzig (aber nicht zu würzig!) und hat eine schöne, leicht fasrige Textur. Man hat auch kein Quietschen zwischen den Zähnen, wenn man es kaut.
 Es lässt sich gut anbraten und bekommt dann eine schöne braune Kruste. Aber man kann es auch super in kleine Stücke schneiden, ohne dass es aueinander fällt.


Habt ihr schonmal Lupinenvleisch gegessen? Wenn ja, wie hat es euch geschmeckt?

Ha det bra!

[rezept] Lila-Shake

Donnerstag, 23. Mai 2013

Hejhej!

Da ich ja aktuell auf Hochturen an meiner Bachelorarbeit sitze, hab ich mir viele Gedanken über ein gutes Mittagessen, dass satt macht, aber nicht beschwert, gemacht. Rausgekommen sind Shakes! Heute gibt's das erste, aber nicht das letzte Rezept!

Lila-Shake

10 Minuten, 1 Portion, leicht, Vegan?!


Ihr braucht:

1 Hand (gefrorene) Waldbeeren
1 Banane
1 Hand gemahlene Nüsse
4 Schreiben UNgezuckerte Ananas
Etwas Ananassaft (ungezuckert!)

So geht's:

  1. Ihr werft einfach alle Zutaten in einen großen Messbecher oder in eine Schüssel und püriert alles einmal gründlicht durch. fertig.


Es tut mir ziemlich leid, dass es in letzter Zeit so plötzlich still wurde. Aber alles dreht sich aktuell. Dazu aber später mehr!

Ha det bra!

Meine Lieblingsstadt

Freitag, 17. Mai 2013

Hejhej!

Es ist ja grad "Meine Lieblingsstadt-Monat" der Bloggerlounge und deshalb stelle ich euch heute auch mal meine Lieblingsstadt vor. Gestern konntet ihr bei Lea von voguerella ihre Lieblingsstadt Chicago bestaunen und heute bin ich dran!
Ich habe ehrlich gesagt bis zur letzten Sekunde zwischen Aachen und Göteborg geschwankt. Ich liebe Aachen. Es ist für mich die tollste Stadt der Welt und ein Post ist dafür definitiv zu wenig. Göteborg ist ebenfalls eine tolle Stadt und kann Aachen auf jeden Fall das Wasser reichen. Sogar im Wahrsten Sinne des Wortes: Göteborg liegt am Meer, während Aachen nur einen winzig kleinen Bach hat.

Göteborg

Schweden, Dorf mit Weltstadtflair 

Los, kommt! Ich nehm ich mit auf eine kleine Stadtführung! Einer meiner Lieblingsorte ist der Hafen, hier kann man wunderbar am Wasser sitzen, lätt öl (leicht Bier) trinken und den Wellen beim Plätschern zuhöhren.
Falls man genug vom Schiffe schauen hat, dreht man sich einfach um und schlendert auf der Östra Hamngatan entlang, wo ein großes Modelabel nach dem nächsten wartet. Neben H&M, Zara, Weekday und Topshop, gibt's auch tolle Cafés und Second Hand Läden. Ein Blick in die Einkaufszentren und Nebenstraßen lohnt sich auf jeden Fall!
Falls ihr lieber gemütlichere Cafés mögt oder die größten Kanelbullar eures Lebens essen wollt, dann empfehle ich euch einen Besuch in Haga. Oft saß ich dort nach der Uni und aß Kanelbullar. Meistens hat eine für den ganzen Tag gereicht, schließlich sind die Kanelbullar ungefähr so groß wie eine Pizza und zwei Daumen dick. Außerdem befindet sich in Haga das Solrosen, ein tolles (und gar nicht so teures) vegetarisches/veganes Restaurant mit ganz wunderbarem Essen.
Der Vergnügungspark Liseberg ist vorallem im Winter ein Erlebnis: Jeder Baum wird mit Lichterketten geschmückt und die Attraktionen leuchten in den buntesten Farben. Dazu gibt's einen Weihnachtsmarkt, Rentiere und, falls kein echter Schnee liegt, Kunstschnee,
Falls ihr mal ein Feierlaune seid, solltet ihr unbedingt Freitag oder Samstag ins Sticky Fingers. Bis 10 gibt's kostenlosen Eintritt, sodass dieser Clubbesuch nicht ganz so ins Geld geht. In anderen Clubs muss man schon mit 100SEK Eintritt rechnen. Im Sticky Fingers ist für jeden was dabei: Im Keller läuft böser Metal, im downfloor gibt's Konzerte und Indie und im topfloor gibt's einen DJ und electro. Mega praktisch, wenn man gerne Konzerte besucht und zu electro tanzt.
Ein Ausflug in die Schärengärten lässt den Trubel der Stadt schnell vergessen. Mit den Fähren, die man mit dem Nahverkehrstiket benutzen kann, ist man in Windeseile auf eine der Inseln, wo im Sommer Cafés mit Kanelbullar warten. Aber auch die Natur und die Weite des Meeres sind einen Besuch wert.
Friday After Work scheint etwas Typsiches für Göteborg zu sein. Freitags bieten sämtliche Bars ein Buffet mit Snacks, aber auch mit "richtigem" Essen an. Meistens muss man ein paar Koronen dafür bezahlen, manchmal ist es allerdings auch komplett kostenlos. Dazu gibt's günstiges Bier, ein paar Freunde und ne gute Stimmung. So kann das Wochenende beginnen. Mein Lieblingsort ist eindeutig das Kings Head.

Wenn im Winter dann endlich Schnee liegt, ist eine kleine Wanderung im Wald rund um den Delsjön ganz hervorragend. Durch die tiefstehende Sonne ist das Licht ganz besonders und der Schnee glitzert märchenhaft. Aber Achtung, es kann bis zu -12°C werden. Wenn's mal zu kalt wird, gibt's rund um den See kleine Stugas, die ähnlich wie Cafés Süßes aber auch kleine herzhafte Speisen anbieten.
Ebenso sollte man in der Weihnachtszeit unbedingt abens durch  die Stadt laufen. In jedem Fenster sind Kerzen oder Lichter aufgestellt und die Einkauffsstraßen sind ganz fantastisch geschmückt. Egal, mit wie viel Stress die Vorweihnachtszeit auch verbunden ist, bei dieser Dekoration kommt jeder in Weihnachtsstimmung!
I love you, Göteborg and I hope to see you soon! <3


So, ich hoffe, dass euch meine kleine Stadtführung gefallen hat. Morgen ist Missy von deliciousdrug an der Reihe. ich bin schon ganz gespannt, was sie uns vorstellt.


Ha det bra och trevlig helg! ;)

blogger-gedanken: Veggies im Internet

Sonntag, 12. Mai 2013

Hejhej!

(Auf die Gefahr hin, dass ihr mich am Ende entaboniert)
Sehr lange beobachte ich nun schon das Verhalten von anderen Vegetariern und Veganern in Sozialen Netzwerken und mir sind ein paar Dinge aufgefallen, die ich mit euch diskutieren möchte.

Gefühl vs. Verstand

Die Entscheidung, sich ohne Fleisch und vielleicht sogar ohne weitere tierische Produkte zu ernähren, wird meist auf der emotionalen Ebene gefällt. Entweder aus Mitgefühl den armen Tieren genüber, dem Verantwortungsgefühl, unsere Erde zu schützen oder aus Selbstliebe, den eigenen Körper micht mit Schund füttern zu wollen. Fleischessen, das ist ebenso eine Gefühlssache. Wie öft hört man "Ich kann nicht aufhören. es ist einfach zu lecker!" Genuss löst ebenso Gefühle aus. Man sagt ja auch, Schokolade macht glücklich. Gutes, leckeres Essen macht glücklich. Auch ein Stück Fleisch, wenn man es denn lecker findet, kann glücklich machen.
Nun ist mir aber desöfteren im Sozialen Medien eine ganz andere Argumentation untergekommen. "2012 würden 100 Schweine weniger geschlachtet." oder "Seit Aufrufen des Blogs sind 250 Schweine geschlachtet worden" (Zahlen sind fiktiv) Welchen Bereich spricht das eher an, eure Gefühle oder den Verstand?
Ich kann mir noch nicht mal 250 Schweine auf einem Ort vorstellen, also ganz ehrlich. Zahlen sind so etwas abstraktes, ungreifbares, dass mein Verstand da ordentlich was zum Knabbern hat. Zeit und Platz für Gefühle bleibt da kaum.

Kennst du einen, kennst du alle: Der Veganer

Jeder hat sie und man kann sie auch nicht abstellen: Vorurteile. Wichtig für uns ist, dass von den Eigenschaften eines Individuums auf die Eigenschaften der gesamten Gruppe geschlossen wird. Das das eine krasse Vereinfachung der Realität ist, weil alle Menschen einzigartig sind, brauche ich euch hoffentlich nicht erklären. Der Vorteil an solchen Schubladen ist, dass man sich, im Besten Fall, nicht immer erkären muss. Wenn ich mich als Vegetarier oder Veganer vorstelle, weiß mein Gegenüber (meistens) was ich esse und was nicht, sodass die Situation viel schneller geklärt werden kann. Das Problem ist, dass sich jedoch vorallem negative Erfahrungen in unser Gehirn einbrennen und auf die gesammte Gruppe verallgemeinert werden. Wer kannt das nicht? Kinder sind laut und deshalb nervig. In Schweden ist es kalt und deshalb doof. Veganer diskutieren viel und sind deshalb anstrengend. Na? Kommen euch die Sätze so oder so ähnlich bekannt vor? Natürlich stimmen sie nicht, aber ein kleiner Funke Wahrheit (der dann verallgemeinert wird) ist mit Sicherheit dran. Deshalb seid euch immer bewusst, dass ihr für alle Vegetarier oder Veganer sprecht und achtet darauf, dass ihr euch so positiv wie möglich darstellt, da die negativen Aspekte sich ins Gehirn brennen.

Ich hoffe inständig, dass ich keinem auf die Füße getreten bin. Und wenn, dann tut es mir ausgesprochen Leid. Habt einen schönen Sonntag!

Ha det bra!